
Seinen künstlerischen Weg begann der Kärntner Tenor an der Kunstuniversität Graz, wo er Gesang bei Tom Sol, Lied bei Joseph Breinl, Oratorium bei Robert Heimann, Dirigieren bei Johannes Prinz sowie Gesangspädagogik studierte.
Von 2019 bis 2024 war er Ensemblemitglied der Oper Graz. Hier war er u. a. als Alfred (Die Fledermaus), Steuermann (Der fliegende Holländer), Hans, Kudrjasch (Katja Kabanova), Macduff (Macbeth), Asle (Eötvös: Schlaflos) sowie in konzertanten Aufführungen als Ferrando (Così fan tutte) oder Duca (Rigoletto) zu erleben.
Vita
Mario Lerchenberger ist seit der Spielzeit 2024/25 Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo er in der aktuellen Spielzeit 2026/27 unter anderem als Tamino (Die Zauberflöte), Camille de Rosillon (Die lustige Witwe) und Yannakos (The Greek Passion) zu erleben ist. Im Herbst 2026 konzertiert er auch etwa mit dem RSNO sowie dem Münchner Rundfunkorchester unter Patrick Hahn und wird im Mai 2027 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper München stehen, wo er im Februar 2026 als kurzfristiger Einspringer in der Rolle des Hans (Die verkaufte Braut) erfolgreich debütierte.

Foto: Oper Graz / Werner Kmetitsch

Zu seinem umfassenden Konzertrepertoire zählen u. a. Werke wie Bachs H-Moll-Messe, Johannespassion, Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium, Beethovens Christus am Ölberge, Brittens War Requiem, Dvořáks Requiem und Stabat Mater, Händels Messiah, Haydns Schöpfung, Jahreszeiten und Stabat Mater, Mendelssohns Lobgesang und Elias, Mozarts Requiem, Orffs Carmina Burana, Rossinis Petite Messe solennelle oder Verdis Messa da Requiem.
Darüber hinaus widmet er sich mit großer Leidenschaft dem Liedgesang. Neben großen Zyklen wie Schuberts Die schöne Müllerin oder Schumanns Dichterliebe pflegt er ein vielsprachiges Repertoire, das von Haydn über Tosti und Duparc bis hin zu Britten reicht.

Foto: Oper Graz / Werner Kmetitsch
An seinem aktuellen Stammhaus, der Semperoper Dresden, stand er bisher u. a. als Steuermann, Jaquino (Fidelio), Narraboth (Salome), Alfred, The Bridegroom/Tuomas (Saariaho: Innocence) und als Tamino auf der Bühne. Im Juni 2026 gab er zudem sein Rollendebüt als Italienischer Sänger (Der Rosenkavalier) an der Oper Graz.

Foto: Styriarte / Nikola Milatovic
Mario Lerchenberger trat u. a. auch in der Salzburger Felsenreitschule, im Wiener Konzerthaus, im Grazer Musikverein, in der Sala Sinfonica Madrid, beim Internationalen Bachfest in Leipzig sowie dem Brucknerfest in Linz, bei den Musikwochen Millstatt und den Festivals arsonore, styriarte und La Strada in Graz auf und wurde mehrfach für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert. Für sein künstlerisches Schaffen und seine Vielseitigkeit erhielt er im April 2026 den Curt-Taucher-Preis der Stiftung Semperoper.